grau eingefroren
Die Lettin Liene Uhlande erzählt mir aus ihrem Leben: vom sowjetischen Alltag in Riga, den grauen Leuten und von den Farben der Landschaft auf der Halbinsel Kurzeme. Es entstehen sequenzartige Bilder von Orten und Menschen, die mehr eine Stimmung wiedergeben, als dass sie mit konkreten Ereignissen verbunden sind.
Nicht nur das Ausgesprochene, sondern auch das Schweigen vermag die Widersprüchlichkeit ihrer und der Geschichte ihres Landes zu beschreiben.
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»Es gibt trübe Tage, da gleicht der Morgen dem Abend und dazwischen wird es auch nicht heller. Das Licht fehlt und nur langsam schält sich aus verwaschenen Farben die vertraute Umgebung heraus.«





